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Ausgezeichnete Ausbildung |
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Im Rahmen einer Feierstunde im Alten Rathaus der Stadt München verlieh Bürgermeisterin Christine Strobl den
Erasmus-Grasser-Preis 2008 der Landeshauptstadt München an insgesamt fünf Münchner Ausbildungsbetriebe.
Der Preis wurde 1993 auf Initiative des Referenten für Arbeit und Wirtschaft Dr. Reinhard Wieczorek ins Leben
gerufen und in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben. In der Festrede würdigte Bürgermeisterin Christine Strobl
insbesondere das innovative Ausbildungskonzept, das den gegenseitigen Austausch von handwerklichen und
kaufmännischen Auszubildenden fördert. Darüber hinaus wurden die Ausbildungserfolge der letzten Jahre gerade
bei den weiblichen Auszubildenden im handwerklichen Bereich hervorgehoben, die ihre Ausbildung jeweils mit dem
Bundessieg krönten.
Über den Erasmus-Grasser-Preis:
Mit dem Erasmus-Grasser-Preis werden Münchner Handwerkerinnen und Handwerker sowie Ausbildungsbetriebe
ausgezeichnet, die sich um die berufliche Ausbildung besonders verdient gemacht haben. Insbesondere die Ausbildung
von Mädchen in Männerberufen, ausländischen Jugendlichen, Behinderten oder Lernbeeinträchtigten wird honoriert.
Daneben werden unter anderem die Dauer der Ausbildungstätigkeit, die Anzahl der Ausgebildeten, der Ausbildungserfolg
und eine im Zusammenhang mit der Ausbildung ausgeübte ehrenamtliche Tätigkeit beachtet.
Wer war Erasmus Grasser?
Erasmus Grasser wurde um 1450 in Schmidmühlen in der Oberpfalz geboren und ließ sich Anfang der
Siebziger Jahre in München nieder. Bekannt wurde er durch die Wappen, Gestirne und Moriskentänzer, die er in
den Jahren 1477 bis 1480 im Auftrag des Rates der Stadt für den Saal des Münchner Rathauses schuf.
Im Jahr 1480 wurde er einstimmig zum Vorsteher der Münchner Malerzunft gewählt, zu der auch die Schnitzer
gehörten. Im Frühsommer 1518 starb Erasmus Grasser in München.
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